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04.02.10 10:24 Alter der Meldung: 215 Tage

Zwischenbilanz bei EKKO (Energie Konzept für KOmmunen)

 

Bei der Pressekonferenz am 2. Feber 2010 gaben LRin Verena Dunst und DI Binder einen Überblick über den Status beim Projekt EKKO. „Es sind bereits 48 Burgenländische Gemeinden bei diesem Energieprojekt dabei. EKKO wird aus dem Fördertopf der Dorferneuerung gefördert, und hat zum Ziel, intelligente Energiekonzepte und Umsetzungspläne für Kommunen gemeinsam mit der Bevölkerung zu erarbeiten“ informiert LRin Verena Dunst.

„Diese Form der Erstellung eines Energiekonzeptes für Kommunen mit landesweit einheitlichen Kriterien ist eine neue und innovative Form der Konzepterstellung. Mit dieser Arbeitsweise möchte man erreichen, dass das Energiekonzept nicht nur in der Gemeinde von der Bevölkerung mitgetragen werden soll, sondern dass landesweit das Thema Energie in den Mittelpunkt des Interesses rückt“, erklärt LRin Dunst. „Für jede Gemeinde stehen maximal 20.000 Euro zur Verfügung, die zu 60 Prozent aus der Dorferneuerung gefördert werde. 40 Prozent stellen die Gemeinden aus Eigenmitteln zur Verfügung“, so Dunst.

„In einem Zeitrahmen von drei Jahren soll, für die zurzeit 48 Gemeinden Burgenlands, ein Energiekonzept erstellt werden. EKKO besteht aus drei Phasen, nämlich der Analyse-, der Strategie- und der Umsetzungsphase. Im Moment befinden wir uns in der Analysephase, in die wir die Bevölkerung der Gemeinden ganz stark mit einbeziehen wollen und müssen“, sagt DI Binder von der Burgenländischen Energie Agentur (BEA).

In den nächsten Tagen und Wochen, werden in den Gemeinden Erhebungsbögen in den Privathaushalten ausgeteilt, wo Gebäudedaten und das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung erfragt werden sollen. Mit diesen Daten soll die momentane Ist-Situation in der Gebäudestruktur, dem Energieverbrauch und dem Mobilitätsverhalten in den Gemeinden fest gestellt werden. Das ist der Grund, warum es wichtig ist, dass möglichst viele Erhebungsbögen ausgefüllt an die Burgenländische Energie Agentur zurück geschickt werden sollen, bzw. in den Gemeindeämtern abgegeben werden sollen.

„Auf Basis dieser Ergebnisse aus der Analyse, kann man dann für jede Gemeinde individuell eine Strategie im Bereich Energieeffizienz und Energieproduktion sowie einen Umsetzungsplan in diesen beiden Bereichen mit der Bevölkerung erarbeiten“ sagt DI Binder. „Ziel ist es, dass ein großer Teil des Energieverbrauchs im Burgenland durch eigene Energieproduktion abgedeckt wird. Das Zauberwort dazu heißt: Energiebalance! Den Energieverbrauch senken, aber vor allem die Energieproduktion steigern! So kann jede Gemeinde und im weiteren Sinne ganz Burgenland energieautark werden!“ so DI Binder.

Mit dem Projekt EKKO ist ein großer richtungsweisender Schritt gesetzt worden, um Klimaschutz und Energieautarkheit,  aber vor allem Lebensqualität in den Gemeinden zu verbessern. Dieses Ziel kann man nur gemeinsam mit den Burgenländerinnen und Burgenländern erreichen! Das will die Burgenländische Energie Agentur und die Dorferneuerung in dem Projekt EKKO zum Ausdruck bringen.


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